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Technologie

Datenschutz trifft Forschung: Ansätze zur Datenanonymisierung im Test

In einer aktuellen Studie des Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité werden zwei Ansätze zur Anonymisierung und Synthetisierung von Abrechnungsdaten eingehend untersucht. Der Fokus liegt dabei auf der Balance zwischen der Notwendigkeit, persönliche Daten zu schützen, und dem Bedürfnis der Forschung, auf hochwertige Daten zugreifen zu können. Diese Debatte wird zunehmend relevanter, da die digitale Transformation in der Gesundheitsforschung voranschreitet und gleichzeitig die Anforderungen an den Datenschutz strenger werden.

Die Studie analysiert besonders den Einsatz von Verfahren wie der Differential Privacy und der Krypto-Synthese. Beides sind Methoden, die darauf abzielen, persönliche Identifikatoren zu entfernen, während die Nützlichkeit der Daten für Forschungszwecke erhalten bleibt. Differential Privacy beispielsweise bietet mathematische Garantien, dass aus aggregierten Daten keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen gezogen werden können. Krypto-Synthese hingegen erzeugt künstliche Datensätze, die realistische Merkmale aufweisen, ohne dass die ursprünglichen Daten zugänglich sind. Die Ergebnisse der Untersuchung könnten weitreichende Implikationen für die zukünftige Datenverwendung in der medizinischen Forschung haben und sowohl ethische als auch rechtliche Fragen aufwerfen, die es zu klären gilt.

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